FAQ / Karate-ABC

Oft gestellte Fragen zum Verein und zum Training

 

Für welche Altersklassen wird Training angeboten?

Wir bieten sowohl Training für Frauen, Männer aller Altersklassen an und Training für Kinder ab 7 Jahren.

Gibt es ein Schnuppertraining?

Wir bieten jeden Freitag von 16:00 – 17:00 Uhr, im Sport- und Freizeitpark Hallbergmoos Söldnermoos 61, ein Schnuppertraining für Kinder an.
Für Erwachsene bieten wir dieses im Mittwochstraining von 20:00 – 21:30 Uhr an.

Wo kann ich einen Karateanzug erwerben?

Bestellungen für einen Karateanzug nimmt Annemarie MacKenzie unter einkauf@karate-hallbergmoos.de entgegen.

Wie binde ich meinen Gürtel

Auf unserer Youtube Seite haben wir ein passendes Video für euch bereitgestellt: http://www.youtube.com/watch?v=v-9J8dPs_j8

Muss ich Mitglied im Verein werden, damit ich am Training teilnehmen darf?

Ja, nur Vereinsmitglieder dürfen am Training teilnehmen. Am Anfang können Sie drei Mal das Schnuppertraining kostenlos besuchen.

Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag?

Der jährliche Mitgliedsbeitrag für Personen bis 17 Jahre  beträgt 72,- Euro + Jahresmarke 11€  (DKV-Abgaben/Jahr). Für Erwachsene ab 18 Jahren beträgt der Mitgliedsbeitrag 119,- Euro + Jahresmarke 16€ (DKV-Abgaben/Jahr). Familien bezahlen maximal 176,- Euro + Jahresmarken 11€ Kinder bzw. 16€ Erwachsene (DKV-Abgaben/Jahr). Bei der Aufnahme eines Mitglieds werden 10,- Euro Aufnahmegebühr erhoben (Abgabe an den DKV + DKV Pass).

Findet das Training auch in den Schulferien statt?

Nein, da sind die Sporthallen geschlossen und die Trainer haben frei.
In den Sommerferien bieten wir ein gemeinsames Training für alle Gruppen an

Was lerne ich bei Kempo-Karate?

Konditionstraining 
Schulung von Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft, sowie Beweglichkeit und Koordination

Grundschule 
Erlernen der Grundtechniken wie Ausweichen, Blocken, Kontern, Fallschule, Wurftechniken

Partnerübungen 
Systematische Folge der Grundtechniken zwischen zwei Personen

Katas (Schattenkampf) 
Systematische Folge der Grundtechniken gegen imaginäre Gegner

Selbstverteidigung 
Verteidigung gegen Belästigung, Würgen, Angriffe mit Messer u.ä.

Waffentraining (nur höhere Gürtel) 
Kampf mit dem Stock, Holzschwert, …

Was ist das besondere an Andyoko-Ryu Kempo Karate?

Eine ausführliche Erläuterung finden Sie auf der Homepage von Kempo-Karate.

Wann erhält ein Schüler einen Gürtel?

Jeder Budo-Schüler kann durch Prüfungen entsprechend seinem Können Gürtel erwerben. Der Übungsleiter lädt die Prüflinge ein. Die Gürtelfolge ist: weiß – weiß/gelb – gelb – orange – grün – blau (2x) – braun (3x) – schwarz (mehrere Meistergrade). Geprüft wird nach der Prüfungsordnung, die beim Trainer erworben werden kann. Es sollte jedoch bedacht werden, dass es nicht alleine darum geht, schnellstmöglich eine höhere Gürtelfarbe zu erwerben.

Gürtelprüfungen (Kyu-Prüfungen): Vorbereitung und Durchführung

Gürtelprüfungen dienen zum Erwerb des nächsten Farbgürtels und finden in der Regel bis zu zwei mal im Jahr statt ( je nach Leistungsstand der Schüler).1. Bekanntgabe der Prüfung durch den Trainer
2. Intensive Vorbereitung auf die Prüfung (im Training und auch zu Hause) durch
    die Mitglieder
3. Kontrolle der Mindestwartezeit durch den Trainer
4. Kontrolle der Leistung im Training, ob die Anforderungen erfüllt sind
5. Ausgabe der Einladung (durch den Dojoleiter Florian Fendt)
6. Prüfung: Einladung u. Prüfungsgebühr (20 Euro) bitte mitbringen,
    DKV-Pass hat der Verein
7. Nach bestandener Prüfung kannst du deinen neuen Gurt kaufen bzw. bestellen

Was sind Lehrgänge?

Lehrgänge sind Kurse (Dauer meistens ein halber Tag) in denen bestimmte Inhalte (z. B. Selbstverteidigung, Tai Chi, Kobudo, …) vertieft werden. Diese finden entweder im eigenen Dojo (Trainingshalle) statt oder in einem fremden Dojo. Die Teilnahme ist freiwillig und dafür gedacht, bestimmte Dinge im Karate zu festigen bzw. zu erweitern. Genauere Infos bekommst du vom Trainer. Die Teilnahme kann im DKV-Pass eingetragen werden. Auch in unserem Dojo finden Lehrgänge statt, von welchen du im Training oder auf der Homepage erfährst.

Was ist ein DKV-Pass?

Für jedes Mitglied wird nach Abgabe der Aufnahmeantrages ein DKV-Pass beim Deutschen Karate Verband beantragt (10 EUR Aufnahmegebühr), das ist eine Art Mitgliedsausweis in dem auch ein Passbild eingeklebt wird. Dort werden alle Gürtelprüfungen dokumentiert, Lehrgangsteilnahmen, Erfolge wie Meisterschaftsteilnahmen oder „Der kleine Samurai“. Der Ausweis wird jedes Jahr durch eine Jahressichtmarke durch den Verein aktualisiert. Der Verein behält die Ausweise ein und stellt diesen dann zur Verfügung wenn Eintragungen gemacht werden sollen (z. B. externe Lehrgänge). Es entstehen keine zusätzlichen Kosten für die Mitglieder, die Verwaltung und Führung dieses „Dokuments“ übernimmt komplett der Verein.

Karate-ABC

Goshin: Bei dieser Art von Übung ist der Ablauf ähnlich wie bei den Kombinationen, nur wird
nicht mit einem Fußtritt oder Fauststoß angegriffen, sondern wird man beispielsweise an der
Jacke oder am Armgelenk festgehalten. Die Verteidigung beginnt mit einem Schockschlag und
dann folgt die Befreiung die meist durch eine Hebeltechnik geschieht. Selbstverteidigung ist
somit das Abwehren von Belästigungen, die jedem im täglichen Leben geschehen können.
Unsere Trainer legen großen Wert auf die der Selbstverteidigung vorrausgehenden
Selbstbehauptung und friedlichen Verhalten.

Kata: Bei der Form oder Kür werden verschiedene Techniken aus dem Kihon zu einem komplexen
Bewegungsablauf zusammengefasst. Es greifen mehrere imaginäre Gegner aus allen vier
Himmelsrichtungen nacheinander an, als erstes muss man sich mit einem Block verteidigen und
anschließend wird mit einer oder mehreren Techniken gekontert. Das Ganze ähnelt so einem
Schattenkampf.

Kihon: Bei der Grundschule werden die einzelnen Techniken und Fußstände intensiv geübt. Das
heißt man beginnt mit dem einfachsten und steigert sich dann zu komplizierteren Kombinationen
von einzelnen Techniken mit unterschiedlichen Fußständen.

Kobudo: Beim traditionellen Waffentraining werden verschiedene Übungsformen mit „Waffen“
wie z. B. dem Bo (Langstock) durchgeführt. Hier gibt es auch wieder ein Kihon, die Katas und
Partnerübungen.

Kumite: Bei den Partnerübungen oder wie es in der Prüfungsordnung heißt
„Kombinationen“ werden verschiedene vorgegebene Techniken am Partner geübt. Der
Ablauf ist folgender: Ein Partner ist der Angreifer, dieser greift sein Gegenüber mit einer
vorgegebenen Technik an. Der Abwehrende blockt mit einer bestimmten Technik und
kontert am Ende der Übung. Die andere Seite des Kumites ist der freie Kampf, d.h. beide
können angreifen, der Andere muss sich daraufhin verteidigen. Auf die Vermeidung
von Trefferwirkung wird stets geachtet.

Ukemi: Die Fallschule dient zum gefahrlosen Abrollen am Boden. Diese wird vor allem in der
Selbstverteidigung oder bei den Nage-Waza (den Würfen) benötigt, da sich bei diesen Übungen
ein Fallen kaum verhindern lässt.

Zahlen:
ichi = eins
ni = zwei
san = drei
shi = vier
go = fünf
roku = sechs
shichi = sieben
hachi = acht
kyu = neun
ju = zehn

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